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Spannung zwischen Außen und Innen.
Sie kennen das? Sie betreten ein Haus, eine Wohnung, einen Raum - und in Bruchteilen von Sekunden entscheiden Sie für sich: "Hier fühl ich mich wohl", oder "Das ist nicht meine Welt". Lange bevor sich unser Bewusstsein eine eigene Meinung von der Örtlichkeit gebildet hat, registriert unser Körper bereits die Umgebung.
Häuser, Wohnungen und Räume wirken durch ihre baulich vorgegebenen Eigenschaften auf unsere Sinne, auf unseren Körper, auf unser Bewusstsein, ebenso durch die Verwendung von Materialien und deren Verarbeitung. Und ganz wichtig, das Unbewusste, das beeinflusst wird durch Akustik, Geruch, Farben und Formen.
Architektur und Innenarchitektur sind aber nicht nur komplexe Gebilde, sondern eben auch eine sehr individuelle Angelegenheit der Bewohner. Jedoch haben alle Wohnräume eines gemeinsam: Sie sollen Schutz bieten und ein Zuhause geben. Wie unsere Vorfahren das Wohnen in Höhlen zu schätzen wussten, heißt das Zauberwort heute: "Cocooning", englisch für "Einhüllen".
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"Die Wohnung als Spiegel der Seele"
Früher war ein Haus oder eine Wohnung oftmals eher ein Aufenthaltsort, in dem Möbel vorwiegend unter den Gesichtspunkten von Bedarf und Nutzen angeschafft wurden. Heute, beim "Cocooning" haben die eigenen vier Wände eine intensivere Bedeutung, sie sind der schützende “Kokon” der Sicherheit, Intimität und Geborgenheit vermittelt. Die Innenraumgestaltung trägt dementsprechend stark zum Wohlbefinden der Bewohner bei.
"Weiche Faktoren", wie Wärme, Emotionalität, Sinnlichkeit und Behaglichkeit, aber auch Komfort und HighTec prägen heute das "Wohnbefinden". Punktuell mehr oder weniger ausgeprägt durch den persönlichen Charakter und individuellen Lebensstil seiner Bewohner.
Daraus folgern wir: Was für die "Weichen Faktoren" spricht, gilt auch für unsere Einrichtung. Der Mensch spürt, ob ein Raum samt Innenleben seinen "Wohlfühlcharakter" trifft oder sogar übertrifft. Er denkt es aber nicht.
